Was ist Dispersionsfarbe?
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Beim Einzug in eine neue Wohnung oder bei Renovierungsarbeiten kommen häufig Dispersionsfarben zum Einsatz. Diese sind sicherlich die am häufigsten verwendeten Farben für Innenräume. Aber was ist Dispersionsfarbe eigentlich? Woraus besteht sie und welche Vorteile bringt sie mit? Wir haben uns mit den häufigsten Fragen auseinandergesetzt und zeigen dir im Folgenden, was zum Thema Dispersionsfarben wissenswert ist.
Inhaltsverzeichnis
1. Daraus besteht die wasserbasierte Wandfarbe
2. Vorteile von Dispersionsfarben
3. Dispersionsfarbe: Die richtige Farbe für den Innenbereich
4. Tipp: Dispersionsfarbe sprühen statt streichen
5. FAQ: Häufige Fragen zum Thema Dispersionsfarbe
6. Übersicht: Alle Tipps zum Streichen mit Dispersionsfarben
Was ist Dispersionsfarbe: Daraus besteht sie
Grundsätzlich bezeichnet der Begriff Dispersion eine Mischung aus mindestens 2 Stoffen, die sich nicht oder kaum ineinander lösen oder chemisch verbinden. Als Dispersionsfarben bezeichnet man Emulsionen aus organischen Bindemitteln, Lösungsmitteln, Pigmenten und Zusatzstoffen wie zum Beispiel Konservierungsmitteln. Als Lösungsmittel werden Wasser oder auch organische Lösungsmittel verwendet. Je nach Hersteller kommen als Bindemittel oft Acryl- oder Kunstharze zum Einsatz. Neben lösungsmittelhaltigen oder wasserbasierten Farben gibt es noch Naturdispersionsfarben auf Basis von Naturölen, die statt synthetischen und mineralölhaltigen Ölen natürliche Pflanzenöle wie beispielsweise Leinöl enthalten.
Genau genommen gehören sowohl Wandfarben als auch Lacke zu den Dispersionsfarben. Im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet man diesen Begriff aber meist für Wandfarben.
MissPompadour bietet hochwertige und hochdeckende Dispersionsfarben an. Die Wandfarbe Die Wertvolle! zum Beispiel ist ausschließlich wasserbasiert. Sie ist emissionsminimiert und kommt komplett ohne Konservierungsstoffe (entsprechend VdL-Richtlinie 11) aus.
Dispersionsfarben für die Wand von MissPompadour
Vorteile von Dispersionsfarben
Dispersionsfarben gibt es in vielen unterschiedlichen Farbtönen und Glanzgraden, egal ob weiß oder bunt, seidenmatt oder matt. Aufgrund ihrer vielen vorteilhaften Eigenschaften sind sie zum Streichen von Räumen sehr beliebt. Dispersionsfarbe in Weiß ist mit Sicherheit die am meisten verkaufte Farbe.
Einer der größten Vorteile von Dispersionsfarben ist sicherlich ihre schnelle Trocknungszeit nach dem Streichen. Unsere qualitativ sehr hochwertigen MissPompadour Farben lassen sich einfach verarbeiten, sind spritz- und tropfarm und können daher auch gut zum Streichen von Decken eingesetzt werden. Dispersionsfarben lassen sich einfach überstreichen. Wasserbasierte Farben riechen zudem kaum. Wichtig ist eine hohe Deckkraft, die garantiert, dass die Farbe in möglichst wenigen Anstrichen ein tolles Ergebnis liefert. Die Deckkraftklasse gibt hierüber Aufschluss (Klasse 1: sehr hohe Deckkraft, z.B. bei Die Wertvolle!). Abwaschbare Farben lassen sich feucht reinigen, hierbei sollte auf die Nassabriebbeständigkeit geachtet werden (alle Wandfarben bei MissPompadour haben Klasse 1: sehr hohe Scheuerbeständigkeit). Die MissPompadour Farben zeichnen sich durch ihre hohe Atmungsaktivität/Diffusionsoffenheit aus.
Dispersionsfarbe: Die richtige Farbe für den Innenbereich
Dispersionsfarbe ist also nicht gleich Dispersionsfarbe. Deshalb ist es wichtig, die richtige Farbe auszuwählen. Bei MissPompadour kannst du verschiedene Innendispersionsfarben kaufen.
- MissPompadour Die Wertvolle! ist eine extramatte, hochwertige Dispersionsfarbe ohne Konservierungsstoffe. Zudem ist die Dispersionsfarbe diffusionsoffen und lässt deine Wände atmen.
- Unsere MissPompadour Die Nützliche! ist eine abwaschbare Dispersionsfarbe, die besonders für den Einsatz auf stark beanspruchten Wänden, wie in Fluren oder Küchen, geeignet ist. Trotz ihrer hohen Scheuerbeständigkeit zeichnet sich diese Wandfarbe durch eine gute Atmungsaktivität aus. Im Gegensatz zu vielen Latexfarben ist unsere abwischbare Dispersionsfarbe jederzeit überstreichbar.
Tipp: Dispersionsfarbe sprühen statt streichen
Gerade Dispersionsfarbe lässt sich wunderbar mit einem Farbsprühgerät auf die Wand sprühen. Hierbei entfällt das lästige Vorstreichen von Ecken und Kanten mit dem Pinsel. Schützt du im leeren Raum den Boden gut, kannst du alle Wände zweimal mit einer dünnen Farbschicht besprühen. Der Auftrag wird wunderbar gleichmäßig und deckend. Die Dispersionsfarbe von MissPompadour ist eher etwas dickflüssig. Das hat den Vorteil, dass sie beim Streichen weder spritzt noch kleckert. Zum Sprühen solltest du sie aber (je nach Gerät) ca. 10 % verdünnen. Achte beim Sprühen der Dispersionsfarbe auch immer auf einen geeigneten Atem- und Augenschutz und bedecke deine Haare.
FAQ: Häufige Fragen zum Thema Dispersionsfarbe
Einige Fragen stellen sich immer wieder, wenn es um das Streichen mit Dispersionsfarben geht.
Dispersionsfarbe ein- oder zweimal streichen?
MissPompadour Wandfarben decken oft schon beim 1. Anstrich. Wir empfehlen dennoch, einen 2. Anstrich durchzuführen. Dieser bringt die edle Wirkung der Dispersionsfarbe erst so richtig zur Geltung und die Farbe erhält ihre volle Strapazierfähigkeit.
Wie lange muss die Dispersionsfarbe trocknen?
An sich trocknet Dispersionsfarbe sehr schnell. Die Trockenzeit hängt allerdings von einigen Faktoren ab. Wie ist der Untergrund beschaffen? Wie hoch sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum? Nach ca. 4 - 6 Stunden kannst du die Dispersionsfarbe in jedem Fall mit dem Zweitanstrich überstreichen. Erst nach einigen Tagen hat sie auch ihren endgültigen Farbton erreicht. Eine Wandfarbe härtet erst an der Wand so richtig aus. Ihre volle Belastbarkeit hat sie nach ungefähr einem Monat erreicht.
Was sind die Unterschiede zu Silikatfarbe?
Im Gegensatz zur Dispersionsfarbe verbindet sich mineralische Silikatfarbe in einem chemischen Vorgang mit dem Untergrund. Man nennt das Verkieselung. Die Mineralfarbe ist dadurch sehr lange haltbar und vollkommen wetterfest. Reine Silikatfarben können in Innenräumen nur auf unbehandeltem Putz, Stein und Beton eingesetzt werden, also auf rein mineralischen Untergründen. Silikatfarben sind anspruchsvoller in der Verarbeitung und die Farbpalette ist nicht so groß wie bei Dispersionsfarben. Da keine organischen Bindemittel enthalten sind, sind reine Silikatfarben diffusionsoffener als Dispersionsfarben, was unter besonderen baubiologischen Bedingungen wichtig sein kann. Stellt sich die Frage, ob Dispersions- oder Silikatfarbe zum Einsatz kommen soll, solltest du dich vorher gut informieren und die Vor- und Nachteile beider Farben genau beachten. Schau doch mal in unserem Blog: Was ist Silikatfarbe? vorbei.
Wie entsorge ich Dispersionsfarbe richtig?
Leere Dosen und Farbeimer werden dem Recycling von Metall oder Kunststoff zugeführt. Flüssige Dispersionsfarbe kann nicht einfach entsorgt werden. Sie darf nicht in den Wasserkreislauf gelangen und ist Sondermüll. Ist sie aber getrocknet, kannst du sie problemlos im Restmüll entsorgen. Also lass deinen Farbeimer offen stehen, bis die Farbreste getrocknet sind. Beachte hier bitte die regionalen Entsorgungsvorschriften.
Um Pinsel und Rollen zu reinigen, streiche und drücke zuerst überschüssige Farbe auf Papier aus. Dann wasche die Pinsel und Rollen in einem Eimer mit etwas Wasser und Pinselseife. Lass das Wasser verdunsten und entsorge die getrockneten Farbreste im Restmüll.
Hast du Farbreste, die du aufheben möchtest? Fülle sie in saubere und dicht schließende Schraubgläser ab. Kühl, frostfrei und dunkel gelagert hält Dispersionsfarbe jahrelang. Hebe die Reste gut auf, denn vielleicht willst du irgendwann etwas ausbessern oder in deiner Lieblingsfarbe ergänzen.
Wie kann man Dispersionsfarbe entfernen?
Ob sich Dispersionsfarbe entfernen lässt, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen natürlich von der Art der gestrichenen Farbe, aber zum anderen vor allem von dem gestrichenen Untergrund. Wurde die Farbe direkt auf Putz gestrichen, kann das Entfernen mit einem Heißdampfgerät oder Sandstrahler erfolgen. Auf glatten Oberflächen kann die Farbe unter Umständen mit einem Spachtel entfernt werden. In der Praxis ist es aber nicht erforderlich, Wandfarbe vom Untergrund zu entfernen, da sie absolut problemlos überstrichen werden kann.
Kann man Dispersionsfarbe auch auf Holz streichen?
Generell kann Dispersionsfarbe auch auf Holz gestrichen werden. Du erhältst eine Oberfläche, die etwas rauer ist als bei der Verwendung von Lacken. Auf unbehandelten Hölzern sollte vorher eine Grundierung wie Zum Halten & Blocken zum Einsatz kommen, um einem Ausbluten des Holzes zuvorzukommen.
Alle Tipps zum Streichen mit Dispersionsfarbe zusammengefasst
- Wähle den passenden Farbton
- Schau, ob deine Wand sehr saugstark ist. Das ist bei frisch verputzten oder mit mineralischen Farben gestrichenen Wänden der Fall. Verwende dann einen Voranstrich mit einem Tiefengrund, z. B. MissPompadour Zum Wand Grundieren
- Klebe sorgfältig alles ab, was nicht gestrichen werden soll und schütze den Boden. Du findest alles Nötige hierfür in unserem Streichzubehör
- Streiche mit dem Pinsel Ecken und Kanten vor
- Mit der Rolle bearbeitest du anschließend die Wandflächen
- Lass die Farbe ca. 6 Stunden trocknen und streiche dann ein zweites Mal
- Arbeitest du mit einer Sprühpistole, entfällt das Vorstreichen mit dem Pinsel























































