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Wand und Decke grundieren

4 Min Lesezeit

Willst du Wand oder Decke streichen, kann eine vorherige Grundierung wichtiger Bestandteil deines Projekts sein. Wann das der Fall ist und was du beachten musst, findest du bei uns heraus.

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Du kennst dich bereits aus und bist nur noch auf der Suche nach der richtigen Grundierung? Dann bist Du hier genau richtig!

Muss ich grundieren?

Bei MissPompadour versuchen wir, unnötige Schritte einzusparen. Daher wirst du bei uns häufig hören, dass eine Grundierung nicht unbedingt notwendig ist.
Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Bei bestimmten Projekten ist eine Grundierung sinnvoll, bei manchen sogar notwendig.

Wann ist eine Grundierung nötig?

Streichst du einen sehr glatten Untergrund, verwende Zum Halten, um dem Lack anschließend die perfekte Haftung zu bieten.
Vor allem auf folgenden Oberflächen findet diese Grundierung Verwendung:

  • Glas
  • Kunststoff
  • Fliesen
  • hochglänzender Lack
  • glänzende Furniere
Damit sorgst du für eine griffige Oberfläche, die einen perfekten Untergrund für die Farbschicht bildet. Es ist nur ein Schritt, der dir langfristige Freude an deinem Lack bietet!

Willst du eine Barriere zwischen Oberfläche und Farbe herstellen, so verwende Zum Blocken. Das ist ein Isolier- und Sperrgrund, der dir das Streichen schwieriger Untergründe ermöglicht. Seien es Wände, alte Holzmöbel oder vergilbte Decken. Auch Fettflecken an der Küchenwand und unangenehme Gerüche sperrt Zum Blocken ab.
Scheiden deine Holzmöbel Tanine ab oder sind sie gebeizt, findet auch hier der Sperrgrund Verwendung als idealer Untergrund für deine Farbe.
Halte mit Zum Blocken zusätzlich Rost von deinem Farbanstrich ab, denn auch auf Metall bietet dir diese Grundierung perfekten Schutz.

Grundierung auftragen: Grundierung sprühen oder streichen

Möchtest du deine Wand grundieren, hast du beim Auftragen die gleichen Optionen wie bei einer Wandfarbe. Verstreiche die Grundierung einfach mit einer Farbrolle oder trage sie mit dem Pinsel auf.

Geht es dir darum, deine Decke zu grundieren, können diese Methoden ziemlich aufwendig werden. Deshalb die gute Nachricht vorweg: unsere wasserbasierten Grundierungen kannst du problemlos mit einem Farbsprühsystem auftragen. Genauso gut lässt sich die Grundierung an die Wand sprühen, denn so deckst du innerhalb kürzester Zeit viel Untergrund ab.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wand und Decke grundieren

Deine Wand zu grundieren ist absolut einfach, ganz gleich, ob du im Innerbereich arbeitest oder eine Außenwand grundieren möchtest. Gleiches gilt für Decken – ob du deine Betondecke grundieren oder deine Holzdecke absperren möchtest, wir erklären dir, wie du unkompliziert und in wenigen Schritten einen perfekten Untergrund für deine Wunschfarbe schaffst.

Schritt 1: Oberfläche vorbereiten

Befinden sich Macken oder Kratzer an deinen Wänden oder deinem Holz, gleiche sie zuerst mit Zum Spachteln – MissPompadour Spachtelmasse aus. Damit baust du eine gleichmäßige Oberfläche auf, die du anschließend problemlos streichen kannst. Achte darauf, die Spachtelmasse für einen ebenen Untergrund glatt zu schleifen.

Schritt 2: Wand und Decke reinigen

Sorge für eine staub- und fettfreie Oberfläche. Auf Putz genügt es, Schmutz weg zu wischen oder zu saugen, Paneele musst du zusätzlich reinigen. Verwende dafür einfach unseren Zum Reinigen – MissPompadour Reiniger, denn er eignet sich auf praktisch allen Flächen.

Schritt 3: Abkleben und abdecken

Um deine Möbel und deinen Boden vor Flecken zu schützen, decke sie mit einer Malerplane ab. Da unsere Grundierungen und Farben kaum spritzen genügt es, dies im unmittelbaren Bereich zu tun, in dem du gerade streichst. Unsere Malerplane eignet sich perfekt dafür. Vergiss nicht, auch kleine Bereiche abzudecken, wie etwa Steckdosen oder Lichtschalter! Dafür bietet sich unser Zum Abkleben – MissPompadour Klebeband in verschiedenen Größen an.

Schritt 4: Grundierung auftragen

Vor dem Auftrag deiner Wunschfarbe kommt der Anstrich mit der Grundierung deiner Wahl. Den Miss Pompadour Wall Primer oder Zum Blocken – MissPompadour Stainblock kannst du, mit Wasser verdünnt, aufsprühen. Das verkürzt dir vor allem bei Decken und großen Flächen die Arbeitszeit. Du kannst aber auch mit Pinsel oder Rolle streichen. Lass die Grundierung gut trocknen (siehe Angabe auf dem Etikett). Nun kannst du mit der Farbe loslegen und deine Wand- und Deckenflächen verschönern.

Häufig gestellte Fragen zu Grundierung von Wand und Decke

Solltest du noch Fragen zu Grundierungen haben, haben wir hier die wichtigsten für dich zusammengestellt:

Wie lang ist die Trocknungszeit beim Grundieren der Wand?

Gönne deiner Grundierung etwa 4 Stunden zum Trocknen. Trage anschließend deine gewünschte Farbe auf. Du wirst du merken, wie leicht die Farbe sich auf einem perfekt vorbereiteten Untergrund verarbeiten lässt.

Wann muss ich eine Wand grundieren?

Ob du eine Fläche vor dem Farbanstrich grundieren musst, hängt von ihrer Beschaffenheit und ihrem Zustand ab. Ist deine Wand bereits mit Kreidefarbe oder einer wasserlöslichen Farbe von MissPompadour gestrichen, kannst du einfach darüberstreichen. Die Farbe wird gut haften und der neue Farbanstrich deckt den alten vollkommen ab. Auch vor dem Anbringen einer Tapete kann eine Grundierung sinnvoll sein.
Ist die Wand jedoch verschmutzt, vergilbt oder einfach noch ungestrichen und frisch verputzt, lohnt sich der Griff zur Wand-Grundierung. Mit dieser Vorbereitung sorgst du nämlich dafür, dass dein Anstrich schön wird und hält.

Die Grundierung mit einem Isolier- und Sperrgrund dient grundsätzlich dazu, zwischen Oberfläche und Farbe eine Barriere zu schaffen, denn die Grundierung schließt offene Poren. Auf diese Weise bereitest du problematische Untergründe auf einen Anstrich vor. Auch wenn sich auf der Oberfläche Verfärbungen durch Nikotin befinden oder der Untergrund unangenehm ausdünstet, sorgt der Isoliergrund dafür, dass nichts davon in deinen Farbanstrich gerät. Gerade in einem Altbau kann es vorkommen, dass eine Wand Flecken aufweist, die du mit der Wandfarbe nicht völlig abdecken kannst. Hier schafft ein Sperrgrund Abhilfe.

Hast du alten Putz, der leicht sandig ist, kann die Farbe allein nicht anhaften. Grundiere daher die Wand vor dem Streichen mit Tiefengrund. Gleiches gilt für saugende Untergründe, wie beispielsweise Gipskarton oder Tapete. Mit der richtigen Grundierung vorab sparst du dir einiges an Farbe.

Auch Wände mit besonderen Oberflächen, wie Vliestapeten, benötigen einen Voranstrich. Verwende die Grundierung auf deiner Betonwand, sowie bei Wänden aus Sichtmauerwerk.

Wann muss ich eine Decke grundieren?

Weist deine Decke eine Vergilbung auf, wie beispielsweise durch Nikotin, sperrst du mit der Grundierung diese gegen die Farbe ab. Zum Blocken – MissPompadour Stainblock isoliert zusätzlich den Geruch, sollte deine Decke unangenehm ausdünsten. Da gilt bei einer verputzten Decke das gleiche wie bei einer Holzdecke.

Hast du an der Decke Risse verspachtelt, schaffst du mit dem Auftragen einer Grundierung einen gleichmäßigen Untergrund für deinen Farbauftrag.

Wann Haftgrund oder Tiefengrund?

Beginne deinen Anstrich mit dem Tiefengrund, wenn der Putz auf deiner Wand oder Decke frisch aufgetragen ist oder sehr stark saugt. Auch andere trockene, saugende Untergründe wie Zement oder Gips können mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Dieser zieht in den verputzten Untergrund und sorgt dafür, dass nicht zu viel deiner Farbe geschluckt wird. Zusätzlich macht er die Wandfarbe haltbarer.

Auf einer glatten Fläche hingegen, wie du sie auf Kunststoffpaneelen und -platten findest, verwendest du einen Haftgrund. Dadurch findet dein Anstrich leichter auf dem Untergrund Halt, was ihn stabiler macht.

Willst du Holzpaneele streichen, verwende Zum Blocken – MissPompadour Stainblock um deine Wand und Decke zu grundieren. Dieser ist ebenfalls ein Haftgrund, der ergänzend isoliert und absperrt.

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